Montag, 28. Oktober 2013

Rainbow Beach – Fraser Island..

Nach Noosa also, ging es auch schon weiter nach Rainbow Beach, ein kleines überschaubares Örtchen an der Ostküste mit, wie zuvor auch schon gehabt, super lieben und netten Australiern! Eine Frage, die uns in diesem Ort öfters begleitet hat, warum das kleine Örtchen diesen Namen „Rainbow Beach“ trägt. Die Antwort darauf bekamen wir rasch, in der Bucht, wo der Ort liegt, wird der Strand mit einer beeindruckend, großen Felswand, von der man behauptet, dass sie alle möglichen Farben mit sich trägt, geschmückt. Und aufgrund dieser farbenträchtigen Wand, trägt Rainbow Beach seinen Namen!

Allerdings konnten sowohl Nina als auch Janosch nicht wirklich viele, verschiedene Farben erkennen, als sie sich die Sage genauer angesehen haben! Unser Hostel war endlich mal ein relativ gutes! Nett gemacht, mit netten Leuten und unglaublich bequemen Hängematten, zum Seele baumeln lassen. :)


Am zweiten Tag hatten wir um vier Uhr Nachmittag im Hostel unser Gruppentreffen für Fraser Island, 25 Mann hatte diese große Gruppe, welche nochmal in drei kleinere Gruppen aufgeteilt wurde. Team Awesome (natürlich unsere Gruppe, 8 Mann, zwei karibische, exotische Mädels, zwei herzallerliebsten Irländern im Alter von 30 und 32 und nicht zu vergessen, unserem deutschen Vierergespann), Team B (8 Mann, davon uns zwei schon bekannten Engländern, die echt super drauf sind, fünf weiteren Engländern und einem Männchen, das Irland als sein Land vertritt) und Team C (eine kunterbunte Mischung von 9 Mann und ehrlich gesagt, die lahmste Gruppe)!

Kaum waren die Gruppen eingeteilt und die Vorstellungsrunde untereinander durch, bekamen wir ein Sicherheitsvideo zu sehen, wie wir uns in den jeweiligen Jeeps auf unserer Tour zu verhalten haben. Pro Gruppe, ein Jeep!

Am nächsten Tag ging es dann endlich los, die heiß ersehnte Jeeptour auf Fraser Island ging in die erste Runde! Kurzes beladen und bepacken der Jeeps, mit den zu gebrauchten Utensilien (hauptsächlich Alkohol, vorallem bei Team B), kleine Einweisung zum fahren und schon fuhren wir Richtung Fraser Island. Kaum an der Fähre angekommen, das erste Highlight, Delfine!! So ein tolles Gefühl, diese Tiere in freier Natur zu sehen. Mit der Fähre auf Fraser angekommen, begann das beste Abenteuer überhaupt! (Wir hatten die Tour über, einen Guide, der immer mit uns gefahren ist und uns die Insel gezeigt hat. Team C war als erstes im Jeep des Guides, dh. Sie konnten noch nicht selber fahren. Die anderen zwei Gruppen bekamen direkt einen eigenen Jeep! Pro Tag wurde rotiert, dass jede Gruppe mal selber fahren konnte.)

Wir sagen euch, in einem Paradies zu sein, an einem der schönsten, längsten und weitesten Strände Jeep zu fahren und nebenbei Delfine und Wale beobachten zu können, ist unbeschreiblich!

Am ersten Tag erkundeten wir ein wenig die Hälfte der Insel, quasi auf dem Hinweg zu unserem Camp. Unser erster Stop war „in der Stadt“ zum Lunch. Danach ging es weiter durch den tiefsten Dschungel zu einem wundervollen, super klarem See! Eine kleine Abkühlung und weiter zum Camp.
Diese Fahrten durch den Dschungel und am Strand haben besonders viel Spaß gemacht, weil es teilweise wie in einer Achterbahn war, natürlich nur von Kurven- und „Jump“-anteil!

Um 17 Uhr ca. erreichten wir unser Ziel. Genug Zeit, um unsere Zelte zu beziehen und uns das Camp genauer anzusehen, bevor es dunkel wurde. – Ein absolutes Luxuscamp!!! Es gab Isomatten, Toiletten, DUSCHEN und sogar eine Küche! Zudem waren die Zelte schon aufgebaut und wir brauchten nur noch das Essen kochen.

Am zweiten Tag kam unser Vierergespann zu der Ehre den Jeep zu fahren! Janosch, Morris und Nina hatten riesen Spaß dabei, meine Wenigkeit bleibt lieber beim Heizen auf festen Straßen, dennoch hat es natürlich auch mir Spaß gemacht !  :)

Zudem haben wir eindrucksvolle Orte gesehen. Den „Rockshape Pools“, von wo aus wir einen super schönen Ausblick auf das Meer und die Insel hatten, „Indien Head“ wo wir die verschiedensten Meeresfarben, ein weiteres Delphintrio, einen kleinen Hai und Schildkröten sehen und zu guter Letzt, ein altes, aus dem 19. Jahrhundert stammendes, Schiffswrack betrachten konnten.

Danach wurde es langsam dunkel und wir mussten zurück ins Camp fahren. Am Dritten und letzten Tag haben wir noch einen sehr anstrengenden 30Minuten Marsch durch den Dschungel zu einem weiteren See gemacht, von dem gesagt wird, dass er in 800 Jahren nicht mehr da sein wird, da der Wind den Sand auf den See raufweht und er danach austrocknet.

Wir Jahren hatte der See mindestens die dreifache Größe, als die jetzige. Eine beeindruckende, kleine Wüste hat der Wind schon hinterlassen! Auch dort eine Abkühlung, dann ging es zurück und alsbald leider auch zurück Richtung Rainbow Beach.

Unser Fazit, Fraser Island ist echt wunderschön und wir würden es jedem empfehlen, der uns fragt!

Eure Mira












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