Magnetic Island
Leichte Aufregung kam in uns hoch, als es über Townville (eine echt schöne, altmodisch gehaltene Stadt, zu der wir definitiv nochmal zurück kehren werden, um uns diese genauer und mit mehr Zeit einmal anzuschauen) nach Magnetic Island ging. Warum? Zum einen hatten wir Karten für die dort berühmt, berüchtigte "FullMoon-Party" und zum anderen wussten wir, dass wir auf dieser Insel zum aller ersten Mal einen Koala auf den Armen halten würden!
Auf der Insel angekommen, ging es für's erste in unser Hostel "Bungalow Bay". Der Name erklärt schon, worin wir diese zwei Nächte geschlafen haben, war aufjedenfall eine Erfahrung wert, in so einem Bungalow zu übernachten!
Eine kleine Premiere begenete uns, als wir unsere Betten bezogen hatten, die ersten amerikanischen Mädels (und sie waren wirklich typisch amerikanisch!), die uns in Australien bisher begegnet sind, waren bei uns auf dem Zimmer!
Am ersten Tag haben wir uns mal, wie so oft, nicht wie typische Backpacker verhalten und sind etwas kleines essen gegangen, da unsere Mägen schon gemeckerten hatten vor Hunger. Als wir ein kleines Restaurant entdeckten, dass auch um 16.00 Uhr am Nachmittag auf und halbwegs angebrachte Preise hatte, trauten wir unseren Augen nicht, deutsche SPÄTZLE standen auf der Speisekarte!! Da wird jetzt sicher jedem klar sein, was es dann zum Essen gab! Allerdings nicht bei jedem, Janosch vertraute der angeblich deutschen Küche dann doch nicht so und blieb bei dem Standart, Spaghetti mit Tomatensoße, was sich im Enddeffekt als ziemlich klug erwies, denn wirklich KEINER kann die von uns so heiß geliebten, selbst gemachten Spätzle mit Gurkensalat unserer Oma Gertrud auch nur annähernd nach machen. Zumal es die Spätzle dort mit einer Bratensoße gab, was meiner Meinung nach nicht so toll zu kombinieren ist.
Nachdem Essen ging es dann zurück zum Bungalow, wo wir uns alle eine angenehm, erfrischende Dusche und uns dann zu viert unser Freibier auf Kosten des Hostels gönnten. Ein wirklich lustiger, feucht-fröhlicher Abend, der echt Spaß gemacht hat! Ergebnis war, dass Nina und ich, als auch Janosch, mit Klamotten im Meer landeten! Auf jeden Fall Wiederholungsbedürftig!
Der nächste Tag startete, leicht verkatert, recht früh! Um zwölf Uhr mittags hatten wir unsere Tour im "Koala Village", welcher praktischer Weise direkt an unser Hostel angebunden war. Und dann war es so weit, Fotos mit Krokodilen, Papageien, Schlangen, Echsen und unserem heiß erwarteten Koala waren an der Zeit! Super aufregend und zufrieden über die vielen Fotos, verließen wir nach gut zwei Stunden das Resort. Doch ein kleiner, trauriger Beigeschmack war da, denn die vielen, exotischen Tiere werden da zwar gut behandelt, können aber dennoch keines Falls ihr natürliches Leben leben, müssen drei mal am Tag die Menschenmengen und -Hände ertragen und sind letztendlich doch nur eingesperrt...
Eigentlich wollten wir am Mittag noch Schnorcheln gehen, sind aber nie am Ziel angekommen und haben uns gefühlte hundert Jahre auf dem Asphalt gesonnt!
Nach einem kleinen Nachmittagsschlaf machten wir uns schnell Abendessen, um danach unter die Dusche zu hüpfen, uns fertig zu machen und den Weg zur FullMoon-Party anzutreten. Eigentlich war die Party eine der größten Halloween-Strandpartys hier, wir wussten allerdings nur von der Party und waren deshalb total unvorbereitet was das Halloween-Outfit anging!
Dennoch, absolut geile Musik, voll der Geschmack von Nina und mir, lustige und verrückte Leute und einfach eine echt hammer Stimmung da! Auf die FullMoon-Party werden wir in einem der späteren Einträge nochmal zurück kommen, warum, könnt ihr ja dann später lesen :)
Der nächste Morgen kam viel zu früh und unser Aufbruch zum nächsten Ziel kam viel zu schnell, oder auch nicht?
Vermissen euch,
eure Mira
Labels: crocodile, FullMoon Party, halloween, koala, magnetic island, snakes
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